Unsere erste Vietnamreise begann in Saigon. Wir besuchten den Cao Dai Tempel in Tay Ninh und die Củ Chi-Tunnel, ein riesiges Netz, das vom Vietcong im Vietnamkrieg genutzt wurde. Weiter ging es mit unserem phantastischen Guide Phuc in sein Zuhause, das Bungalow-Resort im Mekongdelta.
Mit dem Zug ging es später nordwärts: Nha Trang, Da Nang und Hué waren unsere weitere Stationen. Dann ging es ins zentrale Hochland, wo unter anderem ein Ritt auf einem Elefanten auf dem Programm stand. Dabei lernten wir, dass Elefanten schwimmen können. In Hanoi genossen wir schliesslich das koloniale Flair. Zum Abschluss ging es ein paar Tage mit dem Hausboot in die Halong Bay.
Unser nächstes Ziel war dann Phnom Penh. Im Tuol-Sleng-Genozid-Museum besichtigten wir das ehemalige Gefängnis S-21 der Roten Khmer. Es dient der Erinnerung an die dort begangenen Verbrechen während des Genozids in Kambodscha zwischen 1975 und 1979.
Was wäre ein Besuch in Kambodscha ohne die Tempel von Angkor Wat: Vom 9. bis zum 15. Jahrhundert war Angkor das Zentrum des mächtigen Khmer Reiches. Die Tempelanlagen verteilen sich auf rund 400 Quadratkilometern und sind das grösste sakrale Bauwerk der Welt.
Ein weiterer Höhepunkt war unser Besuch im Kinderspital Kantha Bopha von Beat Richner (Beatocello). Während seinem Cello-Konzert erzählte Beat Richner über die Geschichte des Spitals und seine Erfahrungen beim Aufbau. Ein grandioses Lebenswerk! Am nächsten Tag haben wir im Spital Blut gespendet.
Übrigens: Der Name Kantha Bopha bedeutet Duftende Blume. So hiess die über alles geliebte Tochter von König Sihanouk, die 1952 mit nur 3 Jahren an Leukämie verstarb.